ein Hell F**kin´THX ans Twilight-Magazin für die erste Review unserer Scheibe!!!!

Check it out!

  • Label:Setalight
  • V.Ö.:24 Oktober 2014
  • Bewertung: Hell Fuckin' Yeah! - Metal Bratze
  • Redakteur:Tobias Trillmich
  • Spielzeit:50:58

Die Aufnahmen für das Debüt der Berliner waren bereits vor fast 2 Jahren fertig, mit einiger Verzögerung gibt’s die Songs der Metal Bratzen nun nicht nur live, sondern auch auf Konserve. Aber Achtung, bitte nicht mit Vinnie Pauls HELLYEAH verwechseln.

Die Berliner sind stilistisch gar nicht so leicht einzuordnen. Der Sound pendelt zwischen Heavy Rock, Stoner Rock und Thrash Metal (´The Verdict´ oder Parts von Ferrotale´).
Ich mag an dieser Band, dass  sie irgendwie nicht mit einer anderen Band vergleichbar ist. Sicher an einigen Stellen wird schon klar, dass sie die Metallica Scheiben vom Black Album bis zu Realod sicher nicht nur einmal gehört haben. Das Riffing von ´Like A Wolf´ oder ´Replace Myself´ erinnert stark an Hetfield und Co. Neben dem straigten Achtel Riffing streuen HELL FUCKIN‘ YEAH! aber auch immer wieder ruhige Parts ein (´Wasted Days´).
Ein Reiz dieser Platte ist das Drumming von Behrang “Zorn Alavi“, der ansonsten bei SAMAVAYO singt und Gitarre spielt. Er hat sich das Schlagzeugspielen selber beigebracht und ist ein Instinkt Drummer, der erfreulich unkonventionell spielt.
Bei den 10 Songs gibt es mit ´Meltdown´ nur einen Ausfall zu verzeichnen, der Track kommt irgendwie nicht aus dem Knick. Das ist zu verschmerzen, da mit ´Bring Your Moms To Bed´ der für mich beste Song des Albums folgt. Da wird das Potential der Bratzen deutlich. Genießt den Track stilecht nicht bei  einem Bier sondern bei einem gepflegten MILF-Kaffee
Die Scheibe ist passend fett produziert, der Sound räumt schon was weg. Der Bass ist erfreulicher- weise jederzeit zu hören und überzeugt in pumpenden und ruhigen Passagen. An einigen Stellen ist mir der Gesang noch etwas zu kraftlos. Das hat die Band wohl auch so gesehen und eine Zerrre drüber gelegt. Dieses Kniffs haben sich schon THERAPY? damals auch bedient. Auf der Release Party ist deutlich geworden, dass Björn “Elvis Gyllenfield“ (wenn das die Mischung aus James Hetfield und Ralf Gyllenhammar ist, warum nicht “Hethammer“? Klingt doch derber) sich stimmlich weiterentwickelt hat und nun wesentlich energischer klingt. So passt dann auch das Pseudonym inzwischen wesentlich besser.

Obwohl ´Metal Bratze´ über ein Label veröffentlicht wird, ist es für mich eher als ein erstes Demo anzusehen und dafür wirklich stark. Ich bin sicher, dass die Band beim nächsten Mal noch ’ne Schipppe draufpackt und den Deal damit endgültig rechtfertigt.